PaderBorn - floating people

31.08.2019 bis 01.10.2019



Bereits am Pfingstsonntag 2019 zeigten sie ihre lebensgroßen Arbeiten schwimmend auf dem Wasser der Pader im Rahmen der jährlich stattfindenden Pader-Kultour. Die Installation auf dem fließenden Paderwasser stand hier metaphorisch für die Paderborner Gesellschaft, die diese Menschen trägt. Gleichzeitig stand die Pader aber auch für den oft so gefährlichen Weg über das Wasser, um eine neue, sichere Heimat zu finden. In der Kleppart übertrugen die Fotografen ihr Projekt in die Vertikale. Die lebensgroßen Portraits zeigten sie frei im Raum hängend. Damit wollten sie bewusst die Auseinandersetzung und den Kontakt zu den abgebildeten Männern und Frauen herstellen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Paderborn gekommen waren. Die Besucher waren dazu aufgefordert zwischen den Werken hindurchzugehen und den Menschen direkt in die Augen zu schauen. Das Besondere: Aufgrund der speziellen Drucktechnik auf Fahnenstoff waren die Personen von beiden Seiten erkennbar. Eine Lichtinstallation sollten darüber hinaus das fehlende Element Wasser, das für die Fotografen projektentscheidend war, in die Kleppart bringen.

Vom Paderwasser in die Kleppart - Die Pader mit ihren vielen Quellen ist eine Lebensader dieser Stadt und so auch Ursprung für zahlreiche Menschen, die im Laufe der Zeit hier eine Heimat gefunden haben. Im Rahmen der Paderborner Museumsnacht am Samstag, 31. August, präsentierte die Kleppart – Räume für Textiles und Kultur der Universität Paderborn das Projekt „Pader Born – floating people“ von Michel Ptasinski und Tobias Vorwerk. Die beiden Fotografen und Mitglieder vom Verein Cheezze e.V. portraitierten zehn Persönlichkeiten, die in Paderborn eine neue Heimat gefunden haben.

Begrüßung: Prof. Alexandra Kürtz
Einführung: Frank Wolters